10-Jähriges Jubiläum

in der SG Kattenturm


Die Seniorengemeinschaft Kattenturm öffnete ihre Türen vor 10 Jahren, um Menschen mit Demenz ein Zuhause zu bieten. Dies wurde mit einer Ausstellung der selbst gemalten Bilder der Bewohner gefeiert. Anne Landgraf (Kunsttherapeutin) kommt jeden Dienstag in die Seniorengemeinschaft Kattenturm und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, zu malen und Empfundenes aufs Papier zu bringen. Jedes Bild ist somit einmalig und auch schön anzusehen.

Die Mitarbeiter*innen der Seniorengemeinschaft haben als Überraschung T-Shirts gestaltet mit der Aufschrift „Das Herz wird nicht dement“, auf der Rückseite war zu lesen: „10 -Jähriges Jubiläum SG Kattenturm“.

Während der Vernissage kamen Käthe Selcho (Einrichtungsleitung und PDL), Timm Klöpper (Geschäftsführer) und Manuela Nedjari (seit 10 Jahren als Fachkraft in der Einrichtung) zu Wort. Dabei wurden die Mitarbeiter*innen, die seit 10 Jahren in der Einrichtung tätig sind, persönlich geehrt und bekamen vom Geschäftsführer des Unternehmens ein Geschenk überreicht.

Manuela Nedjari bezeichnete ihre Arbeit als erfüllend, ungefiltert und pur. In ihrer Rede zählte sie die Besonderheiten des Jubiläums auf: „10 Jahre sind 10 mal Frühling, Sommer, Herbst und Winter. 10 Jahre sind 60 Bewohner, 60 mal Abschied nehmen.“ Auch Angehörige von ehemaligen Bewohnern waren vor Ort, um das Jubiläum zu feiern. „10 Jahre – sind 3.650 Tage. 10 Jahre sind 10.950 Schichten, die abgedeckt wurden. 10 Jahre sind 87.600 Stunden, in denen wir uns liebevoll gekümmert haben, zusammen gelacht, geweint und auch durch verzweifelte Zeiten gegangen sind.“

Käthe Selcho hat immer Ruhe und Stabilität vermittelt, sie bekam als Dank ein Geschenk und Blumen. Ein Dank ging auch an die Geschäftsführung für die vielen Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Zum Abschluss wurde Sand in fünf verschiedenen Farben, die für die Bewohner*innen, die Mitarbeiter*innen, die Angehörigen, die Leitung des Hauses und die Geschäftsführung steht, von ihnen gemeinsam in ein Gefäß gefüllt. Manuela Nedjari beschrieb das Sinnbild sehr treffend: „Der Sand ist jetzt vermischt aber die Sandkörper einzeln nicht mehr trennbar, zusammen ergeben sie im Großen und Ganzen etwas Schönes.“