Bei einem Besuch zu beachten

Aktuelle Besuchsregelungen nach §10 der dreizehnten Coronaverordnung


Die Änderungen im Besuchsrecht nach §10 der dreizehnten Coronaverordnung und alle weiterhin geltenden Verhaltensregeln sind im Folgenden für Sie festgehalten. Generell gilt: Wenn ein, nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine bestätigte Infektion mit Corona vorliegt, darf kein Besuch empfangen werden.

Der Einrichtung ist vorbehalten, aufgrund räumlicher Gegebenheiten oder personellen Ressourcen das Besuchskonzept einrichtungsintern anzupassen. Bitte erfragen Sie hier eventuelle Abweichungen. 

Vor dem Besuch

  • frei von Erkältungssymptomen und nicht im Kontakt zu einer Corona infizierten Person
  • Wenn Kontakt mit einer Corona infizierten Person, müssen 14 Tage vergangen und sich keine Symptome der Krankheit entwickelt haben
  • Anmeldung für den Besuch notwendig
  • Bei der Einrichtung erfragen, ob feste Besuchszeiten eingerichtet worden

Während des Besuchs

  • Registrierung in der Namensliste der Einrichtung zum Zweck der Infektionskettenverfolgung
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Einweisung in Hygienemaßnahmen
  • Begleitung von Mitarbeiter*innen zur besuchten Person
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zur besuchten und allen anderen Personen einhalten (dies gilt nicht für Ehepartner*innen, Lebenspartner*innen, Kinder, Verwandte in gerader Linie sowie Geschwister nach §1 Absatz 2 Nummer 1)
  • Besuchszeit nicht mehr auf zwei Stunden täglich begrenzt
  • Beschränkung auf eine einzelne Person pro Woche entfällt
  • Besuch muss nicht mehr in einem separaten Besuchszimmer stattfinden

Die Seniorengemeinschaft Kattenturm öffnete ihre Türen vor 10 Jahren, um Menschen mit Demenz ein Zuhause zu bieten. Dies wurde mit einer Ausstellung der selbst gemalten Bilder der Bewohner gefeiert. Anne Landgraf (Kunsttherapeutin) kommt jeden Dienstag in die Seniorengemeinschaft Kattenturm und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, zu malen und Empfundenes aufs Papier zu bringen. Jedes Bild ist somit einmalig und auch schön anzusehen.

Die Mitarbeiter*innen der Seniorengemeinschaft haben als Überraschung T-Shirts gestaltet mit der Aufschrift „Das Herz wird nicht dement“, auf der Rückseite war zu lesen: „10 -Jähriges Jubiläum SG Kattenturm“.

Während der Vernissage kamen Käthe Selcho (Einrichtungsleitung und PDL), Timm Klöpper (Geschäftsführer) und Manuela Nedjari (seit 10 Jahren als Fachkraft in der Einrichtung) zu Wort. Dabei wurden die Mitarbeiter*innen, die seit 10 Jahren in der Einrichtung tätig sind, persönlich geehrt und bekamen vom Geschäftsführer des Unternehmens ein Geschenk überreicht.

Manuela Nedjari bezeichnete ihre Arbeit als erfüllend, ungefiltert und pur. In ihrer Rede zählte sie die Besonderheiten des Jubiläums auf: „10 Jahre sind 10 mal Frühling, Sommer, Herbst und Winter. 10 Jahre sind 60 Bewohner, 60 mal Abschied nehmen.“ Auch Angehörige von ehemaligen Bewohnern waren vor Ort, um das Jubiläum zu feiern. „10 Jahre – sind 3.650 Tage. 10 Jahre sind 10.950 Schichten, die abgedeckt wurden. 10 Jahre sind 87.600 Stunden, in denen wir uns liebevoll gekümmert haben, zusammen gelacht, geweint und auch durch verzweifelte Zeiten gegangen sind.“

Käthe Selcho hat immer Ruhe und Stabilität vermittelt, sie bekam als Dank ein Geschenk und Blumen. Ein Dank ging auch an die Geschäftsführung für die vielen Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Zum Abschluss wurde Sand in fünf verschiedenen Farben, die für die Bewohner*innen, die Mitarbeiter*innen, die Angehörigen, die Leitung des Hauses und die Geschäftsführung steht, von ihnen gemeinsam in ein Gefäß gefüllt. Manuela Nedjari beschrieb das Sinnbild sehr treffend: „Der Sand ist jetzt vermischt aber die Sandkörper einzeln nicht mehr trennbar, zusammen ergeben sie im Großen und Ganzen etwas Schönes.“

Einmal im Monat kommt Imke Hüneke in die Seniorengemeinschaft. Sie hat Ihre Hamster, Kaninchen und Hasen im Gepäck und läßt Sie in einer kleinen „ Arena“ laufen.

Die Bewohner der Seniorengemeinschaft sind jedes Mal erwartungsfroh, welches Tier sie diesmal streicheln können. Die Tiere urteilen, bewerten

und kritisieren nicht, und sie vermitteln bedingungslose Nähe und Zuwendung, emotionale Wärme, ermöglichen Körperkontakt und stärken so das Selbstwertgefühl.

Aussehen, Verhalten und Namen der Vierbeiner animieren die Bewohner zu herzlichem Gelächter.

Bei außergewöhnlich schönem Wetter fand am vergangenen Donnerstag in der Seniorengemeinschaft das Spät-Sommer-Fest statt.
Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige vergnügten sich draussen mit  Schlagern vom Musik-Moderator Jürgen Ferber, schwangen das Tanzbein, genossen das Grill-Büffet.

Alle waren sich einig, das war ein toller Abend!