„Gelungene Vernetzung in Oberneuland“

Auf Einladung der Ev. Gemeinde Oberneuland kamen am 11.September 20 Teilnehmer im grünen Salon der Gemeinde Oberneuland zusammen, um sich intensiv zum Thema „Umgang mit dementen Menschen“ zu informieren. Pastor Frank Mühring, der die Andachten im Seniorenhaus Rockwinkeler Park hält und unsere Demenzbeauftragte, Sabine Greulich, führten die interessierten Zuhörer durch den Abend. Viele Nachfragen zum Leben der […]


Auf Einladung der Ev. Gemeinde Oberneuland kamen am 11.September 20 Teilnehmer im grünen Salon der Gemeinde Oberneuland zusammen, um sich intensiv zum Thema „Umgang mit dementen Menschen“ zu informieren.

Pastor Frank Mühring, der die Andachten im Seniorenhaus Rockwinkeler Park hält und unsere Demenzbeauftragte, Sabine Greulich, führten die interessierten Zuhörer durch den Abend.

Viele Nachfragen zum Leben der Bewohner im Rockwinkler Park und dem Verhalten dementer Menschen wurden aufgegriffen und erörtert. Im Anschluß wurden  Ideen für eine intensivere  Vernetzung des Gemeindelebens mit den Bewohnern des Seniorenhauses geboren.

Die Frau des Küsters will wöchentlich mit Ihrem Hund zu Besuch kommen, in einem der nächsten Gottesdienste soll nochmal für die „Männerrunde“  ehrenamtliche Verstärkung gesucht werden, Mitglieder der Kantorei möchten zum singen kommen, usw.

Pastor Mühring selbst war erstaunt, dass an diesem Abend viele Besucher kamen, die er aus seiner Gemeinde noch gar nicht kannte.  

Ein beschwingter aber zugleich auch nachdenklicher  und kreativer Abend mit viel Werbung für demente Menschen und ihre Angehörigen, für das Seniorenhaus Rockwinkeler Park und ein lebendiges Gemeinwesen.

Eine Besucherin sagte zum Abschluß:

„Damit hatte ich heute Abend nicht gerechnet, dass wir auch zusammen lachen, dass wir über unser eigenes Alter nachdenken, dass die Bewohner des Seniorenhauses und auch die Mitarbeiter unsere Unterstützung brauchen und die Türen dort immer offen stehen.“

 

"Der Gemeindespiegel" 3-2018, S. 18/19

“Der Gemeindespiegel” 3-2018, S. 18/19

 Auszug aus “Der Gemeindespiegel”, 3-2014, S.18/19